Es ist soweit: Nach rund fünf Jahren Umbau startet das Dokuzentrum am 22. Mai mit seiner neuen Dauerausstellung „Nürnberg und die Reichsparteitage“ in den Probebetrieb und öffnet damit seine Räume wieder für die Öffentlichkeit.
Eine Generation nach der Eröffnung des Dokuzentrums macht die neue Dauerausstellung den historischen Ort für die Gegenwart erfahrbar: mit neuen Inhalten, vielfältigen Perspektiven und zeitgemäßen Präsentationsformen. Die Erzählung führt vom Ende des Ersten Weltkriegs über die NS-Zeit und die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Ausgehend von den Ereignissen in Nürnberg weitet sich der Blick an vielen Stellen zur nationalen und internationalen Geschichte.
Während der Probephase optimiert das Dokuzentrum vor allem diejenigen Aspekte der Dauerausstellung, die nur im laufenden Betrieb finalisiert werden können: Unter realen Bedingungen und mit Publikumsverkehr werden Medienstationen und Leitsysteme getestet, inklusive Angebote ausgebaut und das Bildungsprogramm neu entwickelt. Der Besuch ist dabei uneingeschränkt möglich.

Mehr Raum für Bildung und Begegnung
Neben der Dauerausstellung wurde auch das Haus selbst an das wachsende Aufgabenspektrum und den aktuellen technischen Standard moderner musealer Bildungseinrichtungen angepasst: Im neu erschlossenen Sockelgeschoss führt ein neu geschaffener Haupteingang barrierefrei ins Foyer. Hinzugekommen sind außerdem mit dem sogenannten Auditorium ein großer Veranstaltungssaal sowie das inklusive „Café Arthur“. Auch das Studienforum wurde vollständig neu ausgestattet.
Die feierliche Eröffnung des neuen Dokuzentrums ist derzeit für den 4. November 2026 geplant. Anlass ist das 25-jährige Bestehen des Hauses.
Aktualisiert am 21.05.2026, 13:17 Uhr