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Solarpark Katzwang stärkt erneuerbare Energien

Klimafreundlicher Strom für Nürnberg, konkrete CO₂‑Einsparungen und mehr Natur vor Ort: Der Solarpark Katzwang nimmt weiter Gestalt an. Der Stadtrat hat am 6. Mai 2026 mit der Änderung des Flächennutzungsplans die Sonderbaufläche „Photovoltaik“ beschlossen. Der Stadtplanungsausschuss hatte am 29. April 2026 den Bebauungsplan beschlossen. Damit sind die zentralen planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Die Genehmigung durch die Regierung von Mittelfranken steht noch aus.

Strombedarf von etwa 1.560 Haushalten gedeckt

Das rund 5,6 Hektar große Gebiet nahe der A 6 und des Main-Donau-Kanals liegt an der Grenze zu Wendelstein sowie zu den Landkreisen Roth und Schwabach. Nach aktuellem Stand plant die Greeno Solarprojekt 123 GmbH & Co. KG den Bau einer Photovoltaikanlage mit rund 4,6 Megawatt Leistung sowie Speichereinheiten. Damit kann rechnerisch der jährliche Strombedarf von etwa 1.560 Haushalten gedeckt werden. Durch die regionale Stromerzeugung lassen sich jährlich rund 2.500 Tonnen CO₂ einsparen.

Baubeginn für 2027 geplant

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Aufwertung der Fläche: Neue Hecken und naturnah gepflegte Wiesen schaffen wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere und fördern die Artenvielfalt. Die Pflege der Fläche soll künftig durch eine Beweidung mit Schafen erfolgen. Dadurch wird der Naturraum insgesamt deutlich gestärkt und nachhaltig verbessert.

Sobald die Regierung von Mittelfranken den Flächennutzungsplan genehmigt und dies veröffentlicht wird, tritt der Bebauungsplan Nr. 4682 in Kraft. Der Baubeginn ist für 2027 geplant, die Bauzeit beträgt etwa drei Monate, anschließend wird die Anlage ans Stromnetz angeschlossen. Die Nutzung ist auf maximal 30 Jahre begrenzt. Danach wird die Anlage vollständig zurückgebaut, sodass die Fläche wieder landwirtschaftlich genutzt werden kann.

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