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Straßenreinigung wird teurer

Zum 1. Januar 2027 steigen die Gebühren für die Straßenreinigung. Grund dafür ist die neue Kalkulation für den Zeitraum 2027 bis 2030. Die Gebührensätze bleiben in diesen vier Jahren unverändert.

Gebühren ab 1. Januar 2027

  • Reinigungsklasse A: Die Gebühr steigt von 13 Euro auf 16,55 Euro je Meter Straßenfront.
  • Reinigungsklasse B: Die Gebühr steigt von 4,46 Euro auf 5,57 Euro je Meter Straßenfront.

Die Straßenreinigung ist je nach Gebiet unterschiedlich geregelt:

  • Reinigungsgebiet A: Die Stadt reinigt Fahrbahnen, Gehwege und Plätze. Die Anlieger sind von der Reinigungspflicht befreit und zahlen Straßenreinigungsgebühren.
  • Reinigungsgebiet B: Die Stadt reinigt die Fahrbahnen maschinell. Die Anlieger kümmern sich unter anderem um die Gehwege und zahlen Straßenreinigungsgebühren.
  • Außerhalb der Zwangsreinigungsgebiete: Die Anlieger übernehmen die Reinigung selbst. Es fallen keine Straßenreinigungsgebühren an.

Warum die Gebühren steigen

Die Straßenreinigung wird nicht vollständig über Gebühren finanziert. Die Stadt übernimmt weiterhin einen Eigenanteil von zehn Prozent, um das öffentliche Interesse an einem sauberen Straßenbild zu berücksichtigen. Dieser Anteil bleibt auch im neuen Kalkulationszeitraum unverändert.

Grundlage für die neue Gebührenberechnung sind unter anderem die tatsächlichen Kosten des Jahres 2025. Die bisherige Kalkulation wird diesen Kosten nicht mehr gerecht. Außerdem berücksichtigt die neue Kalkulation gestiegene Personal- und Sachkosten sowie höhere Energie- und Kraftstoffkosten.
Neu hinzukommt die Entleerung der öffentlichen Papierkörbe im Stadtgebiet. Die dafür anfallenden gebührenfähigen Kosten werden erstmals in die Straßenreinigungsgebühren einbezogen. Die regelmäßige Leerung trägt zur Sauberkeit von Straßen und Plätzen bei.

Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reinigen 1.300 Kilometer Straßen und Gehwege, teilweise mehrmals pro Woche. Dabei fallen jährlich rund 7.500 Tonnen Abfall an. Zusätzlich werden rund 3.300 öffentliche Papierkörbe regelmäßig geleert, einige davon mehrmals pro Woche.

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