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Pandorama

Eine KinderKunstInstallation mit Auswegen

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Nürnberger Kinder und Jugendliche und welche Auswege aus der Begrenzung (er-)finden sie?

Von 26. September bis 10. Oktober ist im Innenhof der Kulturwerkstatt das „Pandorama“ zu sehen – ein begehbares Labyrinth aus 100 künstlerisch gestalteten Holzmodulen. Die Open-Air-Ausstellung mit Werken von über 100 Kindern und Jugendlichen ist frei zugänglich für alle Interessierten. Beim Aktionstag am 3. Oktober könnt ihr mithelfen, die noch leeren Wände des Pandoramas zu bemalen!

Pandorama

Aktionstag am 3. Oktober, 14–18 Uhr

Am Sonntag, 3. Oktober von 14 bis 18 Uhr haben Kinder, Jugendliche und Familien die Gelegenheit, die noch leeren Wände des Pandoramas mitzugestalten: Alessia, Yasemin und Mathis laden zu künstlerischen Mitmach-Workshops ein. Mit Pinsel und Flüssigfarbe entstehen große Fantasiewesen und Wimmelbilder.

Der Eintritt ist frei!

Informationen zum Einlass

Zur leichteren Vorplanung freuen wir uns über Anmeldung per Kontaktformular. Gerne könnt ihr auch spontan vorbeikommen. Bitte haltet am Einlass einen Nachweis gemäß der 3-G-Regelung bereit (geimpft, genesen, getestet). Kita- und Schulkinder sind von der Nachweispflicht befreit. Eure Kontaktdaten könnt ihr vor Ort über einen QR-Code oder analog per Meldezettel hinterlegen.
Bei schlechtem Wetter verlegen wir die Workshops nach drinnen, dann benötigen alle Teilnehmenden ab 6 Jahren eine Maske (FFP2 oder medizinische Maske).


Eröffnung am 26. September, 15–17 Uhr

Das „Pandorama“ wurde am Sonntag, 26. September im Innenhof der Kulturwerkstatt Auf AEG eröffnet. Kiki Schmidt (Stabsstelle Kinderkultur), Gottfried Rimmele (Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V.) und Franca Walser (Projektleitung) luden die zahlreichen großen und kleinen Gäste zur Begehung und Begegnung ein. An Mitmach-Wänden konnten die Besuchenden eigene Bilder und Botschaften hinterlassen.


Beteiligte Kinder und Jugendliche

Von Juli bis September waren Kinder und Jugendliche eingeladen, in künstlerischen Workshops die Eindrücke des letzten Jahres zu verarbeiten – Ängste, Sorgen, Einsamkeit, Einengung, Kontaktarmut, Veränderungen ...

Die Workshops fanden an ganz verschiedenen Nürnberger Einrichtungen statt, um möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, am Projekt teilzuhaben.

  • Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
  • Friedrich-Wanderer-Schule
  • Grundschule Gebersdorf
  • Internationales Frauen- und Mädchenzentrum
  • Kinder- und Jugendhaus Bertha
  • Kinder- und Jugendhaus Cube
  • Scharrer-Mittelschule
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum Langwasser
  • SOS Kinderdorf Nürnberg

Beteiligte Künstlerinnen

Die Projektleitung für „Pandorama“ liegt bei Franca Walser. Die Anleitung der Kreativworkshops übernahmen die Nürnberger und Fürther Künstlerinnen Alessia Pennavaria (Mischtechnik, Objektkunst), Barbara Engelhard (Tape-Art), Lana Novikova (Collage/Frottage, konkrete Poesie), Mathis Hauter (Malerei) und Yasemin Gültepe (Assemblage). Mit Farben und Worten, Papier und Fundstücken, Fäden und Klebebändern gestalteten die Teilnehmenden große Holztafeln, die anschließend zum „Pandorama“ zusammengefügt wurden.

Franca Walser

Franca Walser ist Kunstpädagogin und Kunstvermittlerin. Sie arbeitet freiberuflich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Vermittlung und Partizipation und ist für verschiedene Institutionen tätig – u.a. für das KPZ, die JuKS Erlangen oder die Museen der Stadt Nürnberg. Ihre Aufgaben umfassen die Konzeption und Organisation partizipativer Projekte, die Durchführung künstlerischer Angebote, aber auch die Ausstellungskuration.

Alessia Pennavaria

Alessia Pennavaria studiert Freie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, zudem arbeitet sie als Museumspädagogin am Museum für Kommunikation Nürnberg sowie am KPZ. Sie beschäftigt sich viel mit Malerei an der Schnittstelle zur Bildhauerei. Ihre Leidenschaft zu Filmen, Märchen und Theater findet sich in ihrer eigenen künstlerischen Arbeit und bei kunstpädagogischen Projekten wieder.

Barbara Engelhard

Barbara Engelhard ist Künstlerin und studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg von 1995–2001 in der Klasse für Freie Malerei bei Werner Knaupp sowie von 2010–2013 bei Simone Decker den Aufbaustudiengang Diplom postgrad. Kunst und öffentlicher Raum. Seit 2014 vermittelt sie als freie Dozentin künstlerische und urbane Projekte an Schulen, Museen und der AdBK.

Lana Novikova

Lana Novikova ist Kunstvermittlerin. Sie studierte Kunst und Medien an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Freie Kunst im Atelier für Zeitmedien (Klasse Prof. Jean-François Guiton) an der Hochschule für Künste in Bremen. Ihre Vermittlungskompetenzen vertiefte sie am Lehrstuhl für Kunstpädagogik der FAU Erlangen-Nürnberg. Seit 2018 arbeitet sie als freie Kunstvermittlerin sowie als Museumspädagogin am KPZ.

Mathis Hauter

Mathis Hauter studiert Freie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sein aktueller Film „klandestin augustine“ (2021) ist ein Western mit Showdown zwischen zwei Modi des Filmischen, zwischen dokumentarisch und szenisch. Dort wie auch in seiner Malerei sind Boote, Fische und Vögel, manchmal auch Häuser zu sehen.

Yasemin Gültepe

Yasemin Gültepe studiert Freie Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr im KinderKunstRaum 2018/19 plant und gestaltet sie weiterhin kreative Schul- und Freizeitangebote.


Kooperationsprojekt von KUF-Verein & KinderKunstRaum

Das Projekt wird initiiert und organisiert vom Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V., dem KinderKunstRaum (Stabsstelle Kinderkultur / KUF) und Franca Walser (Kunstvermittlerin & Kunstpädagogin). Das Team freut sich sehr, dass das Vorhaben so großzügige finanzielle Unterstützung von der wbg 2000 Stiftung, dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg und aus Mitteln des Paula-Maurer-Erbes bekommt.

Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V.

Der Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit fördert seit fast zwanzig Jahren innovative kulturelle und soziale Projekte und unterstützt diese mit Drittmitteln und Vereinsbeiträgen.


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