22 junge Menschen beginnen 2026 ihre Ausbildung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Ihnen zu Ehren erhält eine Robinie in der Nürnberger Königstraße eine besondere Bedeutung: Sie wird zum Jahrgangsbaum und soll an den Ausbildungsstart erinnern. Am Freitag, 30. Oktober 2026, brachten Vertreter des BAMF gemeinsam mit Bürgermeister und Erstem Werkleiter des SÖR, Andreas Krieglstein, sowie Stadtbaummanager Florian Demling das Spendenschild an.
Die Robinie wurde ursprünglich als Ersatzpflanzung in der Königstraße gesetzt. Durch die Baumspende des BAMF wird sie nun zugleich zum Symbol für den neuen Ausbildungsjahrgang. Während die jungen Menschen ihre berufliche Laufbahn beginnen, wächst der Baum an seinem Standort weiter. Mit zunehmendem Alter wird er Schatten spenden und zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.
22 Azubis, ein Baum und drei Jahre gemeinsames Wachstum: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) spendet Robinie in der Königstraße

Pflege und Wachstum sind gesichert
„Eine Ausbildung ist der Start in einen neuen Lebensabschnitt – und ein Baum steht für Wachstum, Entwicklung und Zukunft“, sagt Bürgermeister Krieglstein. „Beides braucht Zeit, Pflege und gute Bedingungen, um sich gut zu entwickeln. Ich hoffe, dass die Robinie noch viele Jahrzehnte hier steht und für die ehemaligen Auszubildenden zu einer schönen Erinnerung an ihre Zeit in Nürnberg wird.“
Ein nachhaltiges Zeichen
Sebastian Walter und Dr. Michael Vollmer, beim BAMF für Umweltmanagement und Ausbildungsleitung verantwortlich, erklären: „Für unsere 22 Auszubildenden beginnt in diesem Jahr ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt. Mit der Baumspende möchten wir diesen besonderen Jahrgang nicht nur willkommen heißen, sondern ihm auch ein nachhaltiges Zeichen mit auf den Weg geben. Ein Baum wächst langsam, braucht Pflege und entwickelt sich über viele Jahre – genauso wie junge Menschen, die in den Beruf starten. Dass die Robinie nun mit unserem Ausbildungsjahrgang verbunden ist und noch lange nach dem Ende der Ausbildung hier in der Königstraße stehen wird, gefällt uns deshalb besonders gut.“

Ein Beitrag fürs Stadtklima
Auch für das Stadtgrün hat die Robinie einen praktischen Wert. Stadtbaummanager Florian Demling erläutert: „Die Robinie kommt mit Hitze und Trockenheit vergleichsweise gut zurecht und eignet sich deshalb für die Herausforderungen des Klimawandels. Wenn der Baum größer wird, spendet er Schatten und trägt dazu bei, dass die Königstraße an heißen Tagen angenehmer wird.“
Baumspende für die Zukunft
So verbindet die Baumspende zwei Anliegen: Sie würdigt den Ausbildungsjahrgang 2026 und stärkt zugleich das Nürnberger Stadtgrün. Die Robinie wird damit zu einem bleibenden Zeichen für den Start ins Berufsleben – und zu einem Baum, von dem auch Passantinnen und Passanten künftig profitieren.




