Die Übersichtskarte zeigt Ihnen größere Baustellen an sowie solche mit besonderen Auswirkungen auf den Verkehr. Um mehr über eine Baustelle oder Verkehrseinschränkung zu erfahren, klicken Sie einfach das jeweilige Icon an. Dann öffnet sich direkt in der Karte ein Kasten mit weiteren Informationen. Hier sehen Sie die Dauer die Baustelle, den Grund für die Arbeiten sowie die genaue Verkehrsführung.
Im Kasten oben rechts können Sie zusätzlich verschiedene Layer auswählen, mit denen Sie sich auch die aktuelle Verkehrslage, Parkmöglichkeiten und Informationen zum ÖPNV anzeigen lassen können.
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Falls Sie in der Karte eine bestimmte Baustelle nicht finden, nutzen Sie bitte die alphabetische, nach Straßen sortierte Abfrage aller Baustellen in der Stadt weiter unten auf der Seite.
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Listenansicht der Baustellen in der Karte (aktuell und Vorschau)
Die Übersichtsliste auf der folgenden Seite enthält die gleichen Baustellen wie die BayernInfo-Karte oben, also größere Baustellen sowie solche mit besonderen Auswirkungen auf den Verkehr.
Daneben können Sie sich eine Vorschau der Baustellen für die nächsten 14 Tage anzeigen lassen. Diese sind noch nicht in der Karte abgebildet.
Alle Baustellen im Nürnberger Stadtgebiet nach Straßen
Hier finden Sie eine Liste aller laufenden Baustellen im Nürnberger Stadtgebiet, alphabetisch sortiert. Diese können Sie auch direkt nach Straßennamen abfragen. So erfahren Sie zum Beispiel, warum und wie lange eine Baumaßnahme in Ihrer Straße durchgeführt wird.
Jährlich werden rund 13.000 bis 15.000 Baustellen im Stadtgebiet durchgeführt, etwa ein Drittel davon durch SÖR. Christian Vogel, Bürgermeister und Erster SÖR-Werkleiter, sowie Marco Daume, Technischer SÖR-Werkleiter, haben am 13. Februar 2026 einen Ausblick auf die wesentlichen Baustellen dieses Jahres gegeben.
65 Millionen Euro für Unterhalt und Investitionen im Jahr 2026
Im Fokus stehen dabei sowohl die Erhaltung der bestehenden Infrastruktur als auch umfangreiche Investitionen in Straßen, Brücken, öffentliches Grün sowie in den Rad- und Fußverkehr. Im Jahr 2026 wird SÖR insgesamt rund 65 Millionen Euro für Unterhalt und investive Maßnahmen zur Verbesserung der Nürnberger Infrastruktur ausgeben. Insgesamt haben die Maßnahmen, die in diesem und den folgenden Jahren umgesetzt werden, ein Investitionsvolumen von über 300 Millionen Euro.
Herausforderung Baustellenkoordination
Bürgermeister Vogel weist darauf hin, dass Baustellen in einer Stadt wie Nürnberg mit einer hohen Dichte an Verkehrswegen und Versorgungsleitungen besonders komplex sind. „Die Baumaßnahmen des Jahres 2026 sind notwendig, um unsere Straßen, Brücken, Grünflächen und Plätze dauerhaft sicher, gut nutzbar und leistungsfähig zu halten. Uns ist bewusst, dass Baustellen Einschränkungen mit sich bringen – diese versuchen wir immer so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig sind sie eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, so Vogel. „Dabei müssen wir natürlich immer die Haushalts- und Personalsituation berücksichtigen. Das heißt: Wir priorisieren, planen langfristig und koordinieren Maßnahmen bestmöglich!“
Mit Arbeiten an der städtischen Infrastruktur sind häufig Sperrungen und Umleitungen verbunden. Eine enge Baustellenkoordination und -bündelung trägt deshalb dazu bei, Einschränkungen für alle Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnerschaft so gering wie möglich zu halten. Marco Daume erklärt: „Besonders spannend werden Baustellen immer dann, wenn mehrere verschiedene Maßnahmen zusammenkommen. Dann müssen sich nämlich nicht nur die einzelnen Bauherren abstimmen, sondern auch die einzelnen Gewerke müssen sorgfältig synergetisch miteinander koordiniert werden – und genau dafür ist Sör zuständig.“ In den vergangenen Jahren hat Sör zahlreiche große Projekte koordiniert und die einzelnen Arbeiten – wo immer möglich – gebündelt. Unter anderem wurde in den Jahren 2023 / 2024 in Glockenhof ein ganzes Baustellen-Cluster aus rund 40 Einzelmaßnahmen von der Scheurlstraße über Marientunnel und Bahnhofstraße bis zur Allersberger Straße umgesetzt; beteiligt waren neben SÖR die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, die N-ERGIE Aktiengesellschaft und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik (SUN).
Mehrjährige Projekte
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt weiterhin auf großen, mehrjährigen Projekten. Dazu zählen der Umbau des Plärrers, die Umgestaltung des Obstmarkts oder der Ersatzneubau der Hafenbrücken. Hier schließt SÖR an der Achse Hafenstraße die Behelfsumfahrung an und beginnt in diesem Jahr mit dem Abriss der ersten Brückenhälfte; an der Achse Frankenschnellweg gehen nach dem bereits erfolgten Abriss der westlichen Brückenhälfte die Arbeiten zur Neuerstellung der Brücke weiter. Als eine neue große Maßnahme beginnt SÖR mit der Sanierung der Brücke Wettersteinstraße über die U-Bahn in Langwasser. Im Zuge dieser Instandsetzung wird die gesamte Kreuzung mit der Thomas-Mann-Straße und der Otto-Bärnreuther-Straße fahrradfreundlich und blindengerecht umgebaut.
Auch der Ersatzneubau der Rennmühlbrücke schreitet voran; im Zuge der Fertigstellung wird er mit einer umfassenden Fahrbahnsanierung im Umfeld verbunden.
Ebenfalls abgeschlossen werden im Jahr 2026 die Fahrradstraße Nordstadt als Teil des Radschnellwegs Nürnberg–Erlangen und die Arbeiten in der Bayreuther Straße.
Auch in der Bayreuther Straße wurden mehrere große Einzelmaßnahmen zu einem Projekt gebündelt und eng zwischen VAG, N-ERGIE, SUN und SÖR koordiniert.
Die zuletzt in 2025 durchgeführten Arbeiten im Schatten des Schienenersatzverkehrs und der Straßensperrung am Rathenauplatz verhindern, dass in den kommenden Jahren erneut umfangreiche Baumaßnahmen im gesamten Ast zwischen Sulzbacher Straße und Erlenstegen notwendig werden. Bürgermeister Vogel: „Das war ein sehr erfolgreicher Kraftakt – möglich durch frühzeitiges, kooperatives und zielgerichtetes Arbeiten. So sollte Baustellenkoordination im Idealfall aussehen.“
Dieses Vorgehen kennzeichnet auch neu beginnende Straßen- und Brückenbaumaßnahmen: In der Allersberger Straße erneuern die VAG, die N-ERGIE, SÖR und SUN ab März gemeinsam die bestehende Infrastruktur – mit Gleiserneuerung, Kanalsanierung und einer Neugestaltung des Straßenraums. Diese Umgestaltung bringt auch Verbesserungen für den Radverkehr mit sich; zusätzlich wird die anliegende Forsthofstraße zur Fahrradstraße und Teil der Radvorrangroute 2. Auch in der Willstraße sowie in der Regensburger Straße am Knoten August-Meier-Heim werden Straßenquerschnitte umgestaltet, Geh- und Radwege verbessert und Barrieren abgebaut. Weitere Projekte betreffen unter anderem den Hallplatz und die Maximilianstraße an der Kreuzung Adam-Klein-Straße.
Radverkehrsinfrastruktur
Ein weiterer Fokus liegt auf der Radverkehrsinfrastruktur. Mehrere Straßen werden zu Fahrradstraßen umgestaltet oder Teil übergeordneter Radvorrang- und Radschnellverbindungen. Herausragend ist die Ambergerstraße: Der Umbau zur Fahrradstraße und zum Zweirichtungsradweg ergänzt die bereits laufenden Arbeiten am angrenzenden neuen Grünzug, dazu kommt ein Spielplatz. Neben besseren Wegeverbindungen entstehen hier zusätzliche Grünflächen und neue Baumpflanzungen, die wiederum das Mikroklima verbessern.
Fahrbahn- und Deckenerneuerungen
Ergänzend führt SÖR im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Fahrbahn- und Deckenerneuerungen durch, hinzu kommen Sanierungen und Umrüstungen von Lichtsignalanlagen sowie der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen. Gerade Fahrbahnsanierungen, zentrale Aufgabe des Unterhalts, führt SÖR, soweit es geht, in den Ferien durch, da in dieser Zeit weniger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. In den diesjährigen Sommerferien erfolgen Arbeiten unter anderem in der Breslauer Straße sowie der Münchener Straße. Bereits im März erfolgt eine gut einwöchige Fahrbahnsanierung am Frankenschnellweg in Fahrtrichtung Erlangen, zwischen N-ERGIE-Brücke und Landgrabenstraße. Hier wird der Verkehr währenddessen einspurig geführt, die Auffahrt An den Rampen in Richtung Hafen ist gesperrt.
Ebenfalls im März beginnt SÖR mit dem zweiten Bauabschnitt der Grünanlage im Ferdinand-Drexler-Weg sowie mit der Umgestaltung des Berliner Platzes. Im neuen, vierten Hesperidengarten gehen die Arbeiten weiter – ab diesem Herbst wird die Anlage die bisherigen Gärten ergänzen. Christian Vogel: „Mit dieser Maßnahme erschaffen wir aus einer ehemaligen Industriebrache ein wertvolles Stück Stadtnatur für Nürnberg und können das Grünflächendefizit im Stadtteil St. Johannis verringern – ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger.“
Für alle Maßnahmen, die SÖR durchführt, gilt, so Marco Daume: „Unser Ziel ist es immer, Bauabläufe effizient zu organisieren und Sperrungen sinnvoll zu nutzen. Durch frühzeitige Abstimmung und auch durch klare Kommunikation wollen wir die Auswirkungen für alle Betroffenen so gering wie möglich halten.“ Über Baumaßnahmen informiert SÖR grundsätzlich online und über die Presse. In der Regel kommen Anliegerinformationen hinzu, die direkt im Umfeld einer Maßnahme verteilt werden. Vor Ort weisen Hinweisschilder mit QR-Code sowie – bei größeren Baustellen – LED-Tafeln auf Sperrungen, Umleitungen und weiterführende Informationen hin. Und vor allem bei Projekten mit mehreren Beteiligten führt SÖR immer wieder Informationsveranstaltungen durch, bei denen Bürgerinnen und Bürger auch direkt Antworten auf ihre konkreten Fragen erhalten können.