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„Hamburg, meine Perle!“ – Unvergessliche Abschlussfahrt der Klassen D10A und VH10D

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Die Prüfungen waren vorbei, die Noten bekannt – endlich mit der Schule abschließen? Auf keinen Fall!! Am 16.07.2017 ging es mit dem Reisebus auf in Richtung der Hansestadt. Nach einer schier unendlich langen Fahrt und gut einer Stunde Verspätung erreichten wir am späten Nachmittag unser Hostel am Steintorplatz im Zentrum Hamburgs. Am ersten Abend erkundeten wir gemeinsam die nähere Umgebung, liefen durch die Speicherstadt und warfen bei Nacht einen (oder mehrere) Blick(e) von der Elbphilharmonie, liebevoll genannt „Elphi“, auf das Lichtermehr des Hamburger Hafens.

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Bereits am Montag unternahmen wir mit unserem Busfahrer Bernd eine Stadtrundfahrt. Dabei kamen wir in die schönsten Ecken der Stadt, sahen die Ausmaße Hamburgs und erfuhren sehr viele interessante Dinge – z.B., woher der Name Altona stammt. Nach der Stadtrundfahrt drangen beide Klassen in die Tiefen des Hamburger „Dungeons“ ein, was allen einen riesigen Spaß machte.

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Am Abend wartete das nächste Highlight auf die Schülerinnen, Schüler und Ihre Begleiter – Herrn Weiß, Herrn Wolf, Frau Weidner und Frau Dämelow. Gegen 20:30 Uhr, als so langsam der Abend über der Stadt hereinzog, empfingen uns zwei Urgesteine aus St. Pauli zur Kiezführung. Die beiden Originale tauchten mit den uns in das Nachtleben auf der Reeperbahn ein, vermittelten so einige interessante und lustige Dinge über die Geschichte des sündigen Viertels und gegen Ende der Führung kamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse D10A noch einmal in den Genuss einer Erfahrung, die ihnen die Realität auf dem Kiez offenbarte – abseits von jeglicher Internetkultur – als es zu einer unangenehmen Begegnung mit einem Zuhälter, auch „Milieumanager“ genannt, kam. Dieses Erlebnis wird wohl den meisten für viele Jahre in Erinnerung bleiben und vielleicht erzählen sie es ihren Enkeln noch.

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Die vergangene Nacht verarbeitet, wartete der Dienstag mit neuen Abenteuern auf. In der Früh fuhr uns Bernd über die „Köhlbrandbrücke“, der zweitlängsten Straßenbrücke Deutschlands, durch das „Alte Land“ an die Nordsee zur Wattwanderung. Nur wenige der Mitgereisten wussten, was sie erwarten würde. Barfuß ging es dann mit einem Einheimischen, der die Führung übernahm, durch Schlickwatt, Mischwatt und Sandwatt, vorbei an Prielen und allerlei Wattgetier. Diese Erfahrung hat wohl die meisten beeindruckt und bildete das absolute Kontrastprogramm zum vorangegangenen Abend. Doch damit war der Tag noch längst nicht vorbei. Im nahegelegenen Marne standen mehrere Draisinen bereit und vor uns lag eine gut 8 Kilometer lange Strecke durch Felder, Wiesen und vorbei an kleinen Dörfern, die es zurückzulegen galt. In Kleingruppen startete eine unvergessliche Wettfahrt, bei der sich alle auspowern und vor allem begeistern konnten. Erschöpft, aber glücklich kamen wir alle nach gut 90 min Fahrt im Zielbahnhof an. Die gute Stimmung konnten auch kleinere Entgleisungen nicht trüben. Am Abend konnte jeder für sich entscheiden, wie er ihn gestaltet, und so hatten auch die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das kulinarische Hamburg kennenzulernen.

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Mittwoch – unser letzter Tag vor der Abfahrt – stand bevor. Heute galt es, den Hamburger Hafen näher zu betrachten. Während einer unterhaltsamen Rundfahrt konnte sich jeder ein Bild von Deutschlands größtem und Europas drittgrößten Hafen machen – unvergessliche Eindrücke. Während im Anschluss daran die die meisten in die Stadt zum Shoppen oder Mittagessen gingen, zog es eine kleine Gruppe noch in das „Miniatur-Wunderland“, in dem große Teile Deutschlands, Europas und der Welt im Maßstab 1:87 detailgetreu dargestellt werden. Den letzten Abend wollten wir im berühmten Schanzenviertel verbringen. Während der Großteil leider nach nur kurzer Zeit vom einsetzenden und monsunartigen Regen zurück ins Hotel „genötigt“ wurde, konnten sich kleinere Gruppen in naheliegende Kneipen retten und dort noch einmal dieses tolle Kneipenviertel näher kennenlernen.

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Am Donnerstag räumten wir unser Hostel und traten gemeinsam die Heimreise an – und deshalb zum Schluss noch einmal ein Hoch auf alle Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der Klassen D10A und VH10D, auf die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer und – auf Bernd, unseren Busfahrer!
StR Philipp Wolf

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