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Studienfahrt nach Berlin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ – Auch im Schuljahr 2015/2016 brachen die Klassen D9A und D9B auf zur Studienfahrt in die Bundeshauptstadt. Im Rahmen der Fächer Geschichte und Sozialkunde, in denen sie sich im Vorhinein an einem Projekttag und mit einem selbstgestalteten „Gallery Walk“ über Geschichte und Politik informiert hatten, besuchten unsere Schülerinnen und Schüler zahlreiche Orte und Einrichtungen, die sowohl für die deutsche Geschichte als auch in der heutigen Politik eine wesentliche Rolle spielen.
Nach der Ankunft am Hauptbahnhof und dem Check-In im Hotel Meininger besuchten die Klassen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas am Brandenburger Tor. In der interessanten und gleichsam ergreifenden Ausstellung erhielten alle einen Einblick in das Grauen, das Hitler und die Nationalsozialisten über die Menschheit gebracht hatten.

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Am Abend besuchte der pensionierte Lehrer Roland Winkler, der sowohl zu DDR-Zeiten als auch nach der Wende im Schuldienst tätig war, unser Hotel, und unterhielt sich mit den Schülerinnen und Schülern über seine Zeit in der DDR, seine Begeisterung für Leistungssport und den Schulalltag im ehemaligen „Osten“.
Weiterhin fand in den Tagen der Studienfahrt ein Besuch des Deutschen Bundestages, des deutschen Parlaments, statt. Das imposante Gebäude des alten Reichstages verfehlte seine Wirkung nicht und in einer sehr informativen Führung erhielten die Jugendlichen einen Einblick über Debatten, Sitzordnung und das Tagesgeschäft der Abgeordneten. So nah werden sie der Politik und ihren Repräsentanten vermutlich so schnell nicht noch einmal kommen.
Verbunden mit einer Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, die allen einen Blick in berühmte Ecken – ob bekannt oder unbekannt – gewährte, besuchten die Klassen mit ihren Lehrern auch den Bau, der die deutsche und vor allem die Berliner Geschichte prägte, wie kein anderer – die Berliner Mauer. An den Resten der Grenzanlagen reiste man gut 30 Jahre zurück in die Vergangenheit und bekam für kurze Zeit einen Eindruck der Teilung Deutschlands.

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Beim Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen berichteten Zeitzeugen über die Methoden der DDR-Staatssicherheit gegen „unbequeme Querulanten“ und über ihre eigenen erschreckenden Erfahrungen in diesen Mauern.
Doch nicht nur politische Bildung und das Sammeln von Eindrücken standen auf der Tagesordnung, auch für Spaß und Freude war gesorgt. Am letzten Abend besuchten die Schülerinnen und Schüler die Diskothek Matrix im Rahmen einer für Schulen organisierten Veranstaltung, was allen eine Menge Spaß bereitete. Und auch die Fahrt mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas, Shoppen in der Berliner Innenstadt oder „Selfies“ am Brandenburger Tor sorgten dafür, dass die Kinder und auch die Lehrkräfte StDin Monika Lämmermann, StDin Christiane Zinth, OStR Hartmut Häber und StR Philipp Wolf eine unvergessliche Zeit in Berlin hatten.
StR Philipp Wolf

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